Für Schüler
Praktikum als Heilerziehungspflegerin

In meinem 3wöchigen Schülerbetriebspraktikum im Wilhelm Rombach Haus, das vom 12.1.2009-30.1.2009 durchgeführt wurde, habe ich eine Menge Einblicke in die Berufswelt einer Heilerzieherin/Erzieherin bekommen. Ich habe die vielfältigen Arbeitsläufe eines solchen Berufes kennen gelernt und hatte dabei viel Freude. In der Einrichtung bin ich direkt gut aufgenommen worden wie ein Mitarbeiter und nicht wie ein normaler Praktikant, da ich die Einrichtung zuvor schon kannte, durch meine 100% Körperbehinderte Schwester, die seit 4 Jahren in dieser Einrichtung lebt. Ich wurde dort freundlich und herzlich aufgenommen. Durch dieses Praktikum ist mir klar geworden, dass ich mindestens einen Realschulabschluss vorweisen muss, damit ich in diesem Beruf eine Chance habe. Dadurch hat sich meine Ansicht zum Thema Schule geändert und mir ist klar geworden, dass ich mich von den Noten her verbessern muss. Durch die körperlichen Einschränkungen der Bewohner des Wilhelm-Rombach Hauses sind sie dankbarer als gesunde Menschen. Was für uns nur Kleinigkeiten sind, z.B. ihnen etwas zu essen zu geben, ist für solche Leute oft eine große Hilfe, weil sie es selber nicht können.  Meine Tätigkeiten waren von Tag zu Tag unterschiedlich, da jeden Tag etwas anderes zu tun war. Ich konnte zum Beispiel an Krankengymnastik und Logopädie teilnehmen.  Im Frühdienst, das heißt von 6 Uhr morgens bis mittags 12 Uhr half ich den Bewohnern beim Frühstücken, Brote schmieren oder beim direkten Verzehr, wenn die einzelnen Bewohnern nicht selber essen konnten. Später musste ich alles wieder sorgfältig in die Spülmaschine einräumen, die Bewohner zu ihren Bussen begleiten, die sie zu ihrer Arbeitsstelle in einer Behindertenwerkstatt beförderten.
Wenn alle Bewohner weg waren, gab es ein Frühstück für die Mitarbeiter des Hauses, danach fielen Tätigkeiten an wie z.B. Wäsche in die Schränke einräumen.
Der Umgang mit behinderten Menschen hat mir sehr viel Spaß gemacht, nur leider waren die 3Wochen zu kurz, um einen weiteren Einblick in den Beruf der Heilerziehungspflegerin zu bekommen.
 
Ich rate jedem Schüler/in sich schon im Vorfeld über den Berufswunsch klar zu werden und sich frühzeitig zu bemühen, in der Schule gute Noten zu haben, weil oft verlangen die späteren Arbeitgeber für eine Ausbildung alle Zeugnisse ab dem 9. Schuljahr.
 
Sabrina Savelsberg

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